ANTWORTEN: Im Allgemeinen nicht. �ber die unter der Traufe befindlichen Belüftungsschlitze erhält man Austauschluft für die Belüftung. Die Abluftöffnungen sollten möglichst weit oben liegen, zum Beispiel im Dreieck direkt unter dem First. Als Alternative können Unterdruckentlüfter im Giebel angebracht werden. Falls es keine Abluftöffnungen gibt, sammelt sich warme, feuchte Luft im oberen Teil des Belüftungsraums, die dann in der Holzkonstruktion kondensiert, wenn es kälter wird.
Rund die Hälfte aller Dachprobleme ist auf andere Gründe als auf eigentliche Wasserisolationsprobleme - also als auf ein leckendes Dach - zurückzuführen. Kondensierungsprobleme sind sehr häufig. Wenn in der Dachkonstruktion eine dichte Dampfsperre angebracht wird (auch die Dichtungen der Eingänge müssen dampfdicht sein), verschwinden solche Probleme fast vollständig. Je kleiner der belüftete Raum in der Dachkonstruktion ist, desto dichter muss die Dampfsperre sein.
Jedes Nut- und Federbrett ist mit zwei galvanisierten, ausreichend langen Nägeln (im Allgemeinen 75 mm) an jedem Dachsparren zu befestigen. Bei trockenem Holz müssen zwischen den Brettern schmale Lücken (1-2 mm) für das Aufquellen des Holzes gelassen werden, denn je nach Veränderung der Wetterlage quillt Holz auf und zieht sich zusammen (Breite und Dicke), und zwar um bis zu 5-10%. Die Fugen zwischen den Brettern sollten an den Dachsparren liegen. Bei Verwendung von Brettern, bei denen sich Nut und Feder am Kopfende befinden, dürfen sich die Endfugen nicht an derselben Stelle bei nebeneinanderliegenden Sparren befinden, sondern dazwischen müssen 2-3 Bretter liegen.
Die Nut- und Federbretter als Unterlage für die Bitumendachpappe können durch feuchtigkeitsbeständige Sperrholzplatten und unter gewissen Voraussetzungen auch durch grob gesägte Bretter ersetzt werden.
Bei der Verwendung von grob gesägten Brettern bedeuten �stigkeit und Faserabweichungen ein gewisses Risiko. Bei der Bemessung und Anbringung von feuchtigkeitsbeständigen Sperrholzplatten müssen die Anweisungen des Herstellers befolgt werden. Grob gesägte Bretter müssen dicker sein als Nut- und Federbretter, weil die Bretter sich nicht gegenseitig stützen. Bei den grob gesägten Brettern entstehen auch leicht Einkerbungen, wenn das Holz sich beim Trocknen verzieht oder wenn sich die Belastung auf ein einzelnes Brett konzentriert, beispielsweise, wenn jemand auf dem Dach läuft.
Im Allgemeinen ist es nicht notwendig, bei Wohnhäusern (Einfamilien-, Reihen- und Mehrfamilienhäusern) den Schnee vom Dach zu räumen, wenn als Dachpappenmaterial Bitumendachpappe mit Granulatoberfläche verwendet wurde. Die Dachkonstruktionen solcher Häuser halten die Schneeladungen problemlos aus. Es besteht auch nicht die Gefahr, dass der Schnee vom Dach fällt, weil der Schnee bei einer besandeten Bitumenhaut nicht vom Dach rutscht. Bei Ziegel- und Blechdächern gibt es Situationen, in denen Schnee und Eis aus Sicherheitsgründen vom Dach geräumt werden müssen, weil sie für in der Nähe befindliche oder unter dem Dach herlaufende Personen sonst eventuell lebensgefährlich sein können.
Falls unter den Brettern zwischen allen Dachsparren ein Brett in geeigneter Grö�e (50 x 50 Latten oder �hnliches) angebracht werden und jedes Brett an die Sparren geschraubt werden kann, kann man die Einkerbungen korrigieren, und die Bretter fungieren als eine einzige Konstruktionsfläche. In diesem Fall braucht die Verschalung nicht erneuert zu werden. Falls es an den Bretter Fäulnisschäden gibt, müssen sie selbstverständlich ausgewechselt werden.
Falls die Spitze des Filznagels nicht aus dem Unterbrett herausragt, drückt das durch die Feuchtigkeitsschwankungen verursachte Aufquellen und Zusammenziehen des Holzes den Nagel langsam aus dem Holz heraus. Bei Bitumendachschindeln beginnen die Symptome (Lecks) aus diesem Grund im Allgemeinen innerhalb von 10-15 Jahren. Falls es sich bei den derzeitigen Dachschindeln um Elastomerbitumen handelt, dessen Lebensdauer Jahrzehnte (40-50 Jahre) beträgt, erhöht sich die Bedeutung einer fehlerhaften Nagellänge, weil diese die Lebensdauer der Dachschindeln im schlimmsten Fall um Jahrzehnte verkürzen kann.
Die Schindeln werden oberhalb des Blatteinschnitts vernagelt, so dass die Nägel durch zwei Schindeln hindurchgehen, und die Nägel gleichzeitig die Leimfläche der Schindel fest gegen die Oberfläche der vorigen Schindel drücken. So wird Verleimung der Schindeln miteinander gewährleistet; jede Schindel wird mit 8 Nägeln befestigt, und es besteht nicht die Gefahr, dass die Schindeln an den Nagelstellen einrei�en. Falls die Nägel ganz am oberen Rand eingeschlagen werden, kann es sein, dass der obere Rand (ohne Verleimung) bei Sturm an den Nagelstellen aufrei�t, so dass schlimmstenfalls der Dachbelag der gesamten Dachschräge abrutscht.
Bei Dächern mit einem geringeren Gefälle als 1:5 kann ein solcher Wasserdruck entstehen, dass die Wasserdichte der Konstruktion nicht garantiert werden kann. Bei flacheren Dächern muss eine Dachbedeckung mit dichten Säumen verwendet werden.
Selbst bei steilen Dächern können Wasserstaus entstehen, bei denen das Wasser nicht wie gewöhnlich vom Dach flie�en kann. Typischerweise entstehen diese nach schneereichen Wintern, wenn der Schnee im Frühjahr schmilzt. Dann können Schnee und Eis das Ablaufen des Wassers verhindern, und die Fugen zwischen den Dachschindeln sind Wasserdruck ausgesetzt. In diesem Fall verhindert eine Unterlage, dass das durch die Fugen eindringende Wasser die Unterverschalung nass macht und aufquellen lässt. Dasselbe Phänomen kann auch bei sehr starkem Regen oder Sturm auftreten. Das Wasser kann bei Sturm auch bei steilen Dächern nach oben getrieben werden, so dass auf die Fugen Druck ausgeübt wird. Da der derzeitige Baustil Dächer in vielen verschiedenen Formen bevorzugt, haben sich die verschiedenen Risiken bei der Ausführung der Einzelheiten der Dächer vermehrt. Eine richtig angebrachte Dachunterlage gewährleistet auch in diesen Situationen die Wasserdichte des Dachs.
Unter gewissen Umständen kann auf Bitumendachschindeln Moos wachsen. Die Wahrscheinlichkeit, dass Moos wächst, ist umso grö�er, je mehr Bäume sich in unmittelbarer Nähe des Dachs befinden. Auch der pH-Wert des umliegenden Erdbodens und die Vegetation der Umgebung haben einen Einfluss darauf. Die Oberfläche der Dachschindel ist aus Stein, und auch in der Natur wächst Moos auf Steinen und Felsen. Dennoch sollte das Moos regelmä�ig vom Dach entfernt werden. Die erste Ma�nahme ist das Bürsten des Dachs im Frühjahr oder Herbst (nicht in der Sommerhitze). Falls das nicht ausreicht oder nicht gelingt, kann das Moos auch mit Chemikalien entfernt werden. Weil es viele verschiedene Moosarten gibt, wirken dieselben Mittel leider nicht bei allen Arten (jedenfalls sind die Erfahrungen unterschiedlich). Moosentferner erhält man im Baubedarf. Solche Mittel sind beispielsweise Boracol 10 Rh und Homeenpoisto1 (Tikkurila).
Der wahrscheinlichste Grund ist die Verwendung von zu kurzen Nägeln oder Klammern. Falls die Spitzen der Nägel oder Klammern nicht aus dem Brett herausragen, werden die Nägel durch die Feuchtigkeitsschwankungen (Aufquellen und Zusammenziehen) des Holzes nach oben gedrückt. Dadurch lösen sich die Schindeln allmählich voneinander und von der Verleimung. Unter die Schindel und über das Nagelende dringt Wasser in die Bretter ein und lässt die Bretter aufquellen, wodurch sich das Problem verschlimmert. Bitte wenden Sie sich an die technische Beratung der Katepal Oy.
Dachkehlen und Schornsteinfü�e müssen mit Super-Pintari (70 cm breite Elastomerbitumenhaut, Rollenlänge 10 m) abgedichtet werden. Mit Trauf/Giebelplatten dürfen Dachkehlen oder Schornsteinfü�e nicht abgedichtet werden. Detailliertere Anweisungen finden Sie in den Verpackungen und auf unserer Website.
Dachkehlen sind gemä� Anleitungen mit Unter- und Oberhäuten abzudichten. Blech darf in Dachkehlen nicht angebracht werden. Der Grund ist der gro�e Wärmeausdehnungsfaktor des Metalls. Die Oberflächentemperaturen des Dachs können bis zu 130 Grad zwischen den hei�esten Sommertagen und den kältesten Frosttagen des Winters schwanken. Die gro�en Wärmeschwankungen des Blechs bedeuten eine gro�e Belastung für die Befestigung des Blechs und für die Verleimung der Dachhaut am Blech. Weil sich auch der meiste Schnee und das meiste Eis in der Dachkehle ansammeln, bilden sich zu viele Belastungsfaktoren genau dort, wo sich auch das meiste Wasser befindet.
Der Grund sind die langfristige Erfahrung und die Erkenntnis, dass eine so gebaute Traufe nicht so lange hält wie moderne Elastomerbitumenprodukte. Die unter der Traufe in die Unterverschalung geschlagenen Nägel drücken sich nach oben, und die über den Rand gefaltete Dachpappe kann dann leichter einrei�en. Am Ende des Nagels kann das aus der Traufe laufende Wasser in das äu�erste Brett eindringen, wodurch das Brett allmählich verfault. Wir empfehlen unbedingt die Verwendung eines Tropfblechs am unteren und seitlichen Rand der Traufe.
FrĂĽher wurden fĂĽr Traufen in Rollen verpackte Traufbahnen verwendet, aber heutzutage wird immer die Verwendung eines Tropfblechs empfohlen. Eine kurze (1 m) Traufplatte lässt sich leichter handhaben und gerade entlang der Trauflinie anbringen. Eine Traufplatte ist eigentlich eine Dachschindel mit geraden Rändern, deren Fugen mit dem Muster der nächsten Schindelschicht bedeckt werden. Eine Trauf-/Giebelplatte spart auch Material, weil es weniger Materialabfall gibt, da auch aus â??ĂĽberzähligen" Traufplatten durch Falten und ReiĂ?en Giebelplatten gemacht werden können (3 StĂĽck).
Ein Tropfblech für die untere Traufe ist nicht notwendig, wenn man beispielsweise eine herkömmliche Traufe verwendet. In diesem Fall wird ein an der Traufe ein Balken mit halbrundem Querschnitt angebracht, um den herum ein Stück (35 cm) geschnittene Oberflächenhaut-Bahn (Super-Pintari) gelegt wird.
Wir empfehlen nicht, die Haut direkt über den Dachrand zu falten und an den vorderen Verschalungsrand zu nageln, und diese Lösung entspricht auch nicht unseren Garantiebedingungen.
Im Prinzip sollten Dachschindeln bei warmem Wetter verlegt werden, und dann ist auch das beste Ergebnis gewährleistet. Manchmal ist es jedoch notwendig, Dachschindeln auch bei kaltem Wetter zu verlegen. Dabei sollten die folgenden Aspekte berücksichtigt werden:
1) Die Dachschindeln kleben ohne zusätzliche Erwärmung erst im nächsten Sommer.
2) Die Dachschindeln verbinden sich aufgrund ihrer Kältesteifigkeit eventuell nicht mit der darunter liegenden Schindel, so dass die Leimfläche ohne Erwärmung trocknen und oxidieren kann, was eine ordentliche Verleimung verhindert.
3) Im Allgemeinen kleben die Schindeln an den Süd- und Westschrägen problemlos auch im nächsten Sommer, aber vor allem bei der Verleimung der Nordschräge können Probleme auftreten.
4) Die Abdichtung von Durchführungen, Anhebungen, Kehlen und ähnlichen Stellen, an denen Dichtungsleim (Tiivistysliima K-36) benötigt wird, ist extrem schwierig.
Falls der Dachbau in den Herbst oder Winter fällt, empfehlen wird die Verwendung der Dachunterhaut Super Underlay Sheet, oder aber man sollte die Dachschindeln erst im Frühjahr oder Sommer verlegen.
Wenn als Dachunterhaut Super Underlay Sheet verwendet wird, reicht das als Schutz für den Winter aus. Wenn als Dachunterhaut K-EL 60/2200 oder U-EL 60/2200 verwendet werden, muss die Unversehrtheit der Unterhaut den Winter über mit besonderen Ma�nahmen gewährleistet werden.
Falls das Gefälle des Dachs weniger als 1:3 beträgt, reicht alte Bitumendachpappe keinesfalls als Unterlage aus. Bei steileren Dächern kann man dies je nach Gefälle des Dachs und der Qualität der alten Dachpappe erwägen. Die 15-jährige Garantie für Bitumendachschindeln gilt jedoch nur bei Verwendung einer Schindelunterlage gemä� den Verlegeanweisungen (oder einer noch besser eingestuften Unterhaut).
Auf einem steilen Dach kann man sich nur schwer bewegen, und beim Verlegen von Dachschindeln sind Leitern und Gerüste im Weg. Ein einfaches Methode, um eine rutschfeste Oberfläche zu erhalten:
1) Ein GerĂĽst sollte bis zur unteren Traufe reichen, und von dort aus werden die Schindeln so hoch verlegt, wie man reichen kann.
2) Auf den schon verlegten Dachschindeln wird ein gerades stabiles Brett (50 x 100) befestigt, in dessen Mitte zuvor im Abstand von 1000 mm Löcher mit einem Durchmesser von 10 mm gebohrt wurden. Dieses Brett wird mit den Löchern auf die Enden der Schindeln in einer Schindelreihe gelegt. Die betreffenden Enden werden hochgebogen, und das Brett wird mit 8 x 80 mm Deckelschrauben an der Stelle der Spitzen an die unter den Dachschindeln befindlichen Unterbretter geschraubt. Die Schrauben werden so fest angezogen, dass das Brett überhaupt nicht mehr wackelt. Wenn man auf das Brett tritt, muss man darauf achten, dass man nicht auf die umgeklappten Schindelenden tritt und sie dabei beschädigt. Weitere solcher Bretter werden in geeigneten Abständen weiter oben befestigt, wenn die Arbeit vorangeht. Wenn die Schindeln auf der ersten Schräge bis zum Giebel verlegt wurden, geht man wieder abwärts und nimmt die Bretter vorsichtig ab, wobei die Löcher unter den Schindelenden mit K-36 abgedichtet werden. Es gilt sich zu vergewissern, dass die Schindeln gut kleben, vor allem, wenn Dreck auf die Leimfläche gelangt ist oder die Schindelenden lange Zeit aufgerichtet waren. Die zweite Schräge wird genau so bearbeitet, und die Bretter werden erst nach Anbringung der Giebelplatten entfernt.
Normalerweise braucht man bei Bitumendachpappe auch bei steilen Dächern keine Schneesperre. Wenn in den Baugenehmigungsplänen Schneesperren eingezeichnet sind, kann der Bauaufsichtsbeamte sie mit Recht verlangen, so wie auch alle anderen in den Genehmigungszeichnungen eingezeichneten Dinge. Falls sich das Dachmaterial im Vergleich zum ursprünglichen Plan ändert, müssen auch sonstige Aspekte berücksichtigt werden, welche die �nderung mit sich bringt. Mit anderen Worten, wenn ein Blechdach durch ein Bitumendach ersetzt wird, sollte man auch die Schneesperren aus den Plänen entfernen.
Bei Bitumenhaut- und Dachschindeldächern wird das Herunterfallen des Schnees durch die Granulatoberfläche verhindert. Und das sogar so effektiv, dass der Schnee auch dann nicht herunterkommt, wenn man dies wünscht, es sei denn, man nimmt eine Schaufel zu Hilfe oder der Schnee schmilzt.
Der Sinn von Schneesperren ist es, das Herunterfallen von Schnee und Eis vom Dach zu verhindern. Weil Schnee und Eis von einem Bitumendach nicht herunterfallen, ist es völlig unnötig, Löcher in ein unversehrtes Dach zu bohren. Die Schneesperren werden im Allgemeinen nahe an der Traufe angebracht, wo am meisten Wasser flie�t und Glatteis auftritt und sich das Wasser daher auch am meisten staut. Warum sollte man also an einer für die Dichte kritischen Stelle unnötig Löcher in die Wasserabdichtung bohren?
Die Unterlage kann sowohl in Quer- als auch in Längsrichtung verlegt werden. Das Wichtigste ist, dass die Fugen dicht sind. Damit die Fugen dicht sind, müssen die nebeneinander gelegenen Bahnen gerade und gleich stramm gespannt sein. Bei steilen Dächern empfehlen wir eine Verlegung in Längsrichtung, um eine Faltenbildung zu verhindern.
Bei der Verlegung in Querrichtung ist die vollkommen gerade Befestigung der Unterlage sehr schwierig - je steiler das Dach, desto schwieriger. Bei steilen Dächern ist auch das Spannen der Unterlage sehr kompliziert. Das hei�t also, dass sich kleine Falten bilden, wenn die Unterlage auch nur ein wenig lose bleibt oder nicht ganz glatt ist.
Elastomerbitumen ist modifiziertes Bitumen. Für die Modifizierung wird SBS-Elastomer verwendet. Elastomerbitumen ist auch bei kaltem Wetter elastisch (bei den meisten Produkten beträgt die Bruchdehnung bei 30 Grad minus mehr als 30%), und es hält UV-Strahlung wesentlich besser als geblasenes Bitumen; au�erdem ist sein Erweichungspunkt wesentlich höher als bei geblasenem Bitumen. Die Lebensdauer von Elastomerbitumenprodukten im Vergleich zu Produkten aus geblasenem Bitumen ist in vielen Fällen sogar doppelt so lang. Katepal fertigt heute alle Bitumenhäute und -dachschindeln aus Elastomerbitumen.
Leckprobleme, weil der Wasserdruck, dem das Dach ausgesetzt ist, bei flachen Dächern höher ist. Das Mindestgefälle des Dachmaterials ist bei der Wahl des Dachmaterials immer als Erstes zu überprüfen.
Zu kurze Nägel drücken sich allmählich aus der Unterverschalung heraus und heben gleichzeitig die sich darüber befindliche Dachhaut oder die Fugen zwischen den Dachschindeln an.
Bei Heftpistolen lässt sich die Tiefe des Eindringens nicht regulieren; die Tiefe der Klammer wird mit dem Druckregulator des Kompressors reguliert. Daher drückt sich die Klammer bei weichem Holz zu tief ein (durchtrennt die Dachhaut oder Dachschindel), und bei hartem Holz sowie an Aststellen drückt sie sich nicht weit genug in die Dachhaut oder Dachschindel.
In der Dachkonstruktion sammelt sich Feuchtigkeit an, und das Aufquellen der Unterverschalung nimmt zu. Im schlimmsten Fall entstehen schon in kurzer Zeit Fäulnisschäden. Es können auch Kondensschäden auftreten.
In die Dachkonstruktion kann Feuchtigkeit eindringen (vor allem im Winter), was zu problematischen Kondenserscheinungen und/oder Fäulnisschäden führen kann.
Es entstehen häufig Lecks in der Kehle, zuerst vor allem im Frühjahr, wenn der Schnee schmilzt, später auch bei starkem Regen das ganze Jahr über.
Im schlimmsten Fall biegen sich die Bretter im ersten besonders nassen Herbst, und in der Wasserisolierung entstehen Risse und dadurch dann auch Lecks.
Die Konstruktion hält keine normale Begehung des Dachs aus, und in der Wasserisolierung können durch den Einfluss von Schnee und Eis Risse entstehen.
Lecks am SchornsteinfuĂ?.
Die Nägel gehen nur durch eine Schindel hindurch und drücken die Leimfläche der Schindel nicht gegen die darunter liegende Schindel. Im schlimmsten Fall kann sich der Dachbelag der gesamten Dachschräge bei Sturm lösen.
FALSCH, der Nagel muss die Verschalung durchdringen!
FALSCH, bei trockenem Holz muss ein Quellabstand zwischen den Brettern gelassen werden (1-2 mm).
FALSCH, falls sich im Giebel keine Abluftöffnungen befinden, sammelt sich Feuchtigkeit unter dem nicht belüfteten Teil unterm First.
FALSCH, im Giebel müssen sich Abluftöffnungen befinden, und die Luft muss aus allen Dachsparrenzwischenräumen austreten können (bei Bedarf muss ein Lüftungskanal in Richtung des Giebels gelegt werden).
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